Letzte Woche war der Start des neuen Nähkurses bei uns in der Nähe und dieses Mal wird kein Dirndl genäht sondern ein Trachtengilet für meinen Liebsten – nach mittlerweile 4 Dirndl muss mal Abwechslung her, obwohl die schönen neuen Frühlingsstoffe für mich wieder sehr verführerisch sind…

Der Kurs geht über sieben Wochen und neben dem Nähen im Kurs muss auch immer ein wenig Hausübung gemacht werden, damit man in der Zeit fertig wird. Und ich möchte euch in diesen sieben Wochen zeigen, wie das Trachtengilet entsteht und wie es sich von Woche zu Woche verändert.

Wie ist so ein Nähkurs?

In dem Kurs sind wir eine lustig bunte Truppe von sehr netten und ganz unterschiedlichen Damen und es ist toll zu sehen, was in diesen sieben Wochen von jeder geschaffen wird. Und ich finde es jedes Mal wieder faszinierend wenn man kurz vor dem Kurs noch gestresst oder total müde von der Arbeit ist – nach spätestens einer halben Stunde im Kurs hat man alles vergessen, arbeitet gemütlich dahin und plaudert mit den anderen netten Damen.

So, aber bevor ich mich hier verplaudere zeige ich euch mal, was sich beim ersten Kurstag getan hat. Das Trachtengilet wird sehr klassisch in einem dunkelgrauen Stoff gemacht. Für den Kragen und die Taschen, eventuell auch für die Knopflöcher werde ich diesen braunen Stoff verwenden – der sieht fast aus wie ein Wildleder, ist aber eine Kunstfaser. Und zu guter Letzt, das Futter wird schwarz.

Stoffe Trachtengilet
Stoffe Trachtengilet

 

Die ersten Schritte für das selbstgemachte Trachtengilet

Am ersten Kurstag geht es mal darum einen passenden Schnitt zu finden, diesen auf den Gilet- und den Futterstoff zu übertragen und dann die Teile auszuschneiden.

Futter zuschneiden
Futter zuschneiden

 

Die Hausaufgabe war dann, die Klebeeinlage aufzubügeln und die Teile zusammenzuheften, was dann wie auf dem Foto unten aussieht. Da bekommt man schon einen ganz guten Eindruck in welche Richtung es gehen wird.

Teile zusammenheften
Teile zusammenheften

 

Nächstes Mal wird das Trachtengilet noch einmal probiert und dementsprechend abgesteckt – damit es auch wirklich gut sitzt. Tja und dann lasse ich mich mal überraschen, mit welchen Schritten es weiter geht…

Unterschrift

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