Brauchtum, Kräuter

Räuchermischung mit Beifuss für die zauberhaften Rauhnächte

17. Dezember 2017
Räuchermischung mit Beifuss für die Rauhnächte

Der Zauber der Rauhnächte ist besonders schön und wenn man einmal in den Bann gezogen worden ist, dann lässt man den Brauch jedes Jahr wieder aufleben. In meinem Beitrag vom letzten Jahr, habe ich bereits alles wichtige über die Rauhnächte zusammengefasst. Was sie sind, wann sie sind und für was sie stehen. Wer noch nie geräuchert hat, findet dort auch eine Anleitung mit allen Infos und Tipps dazu! Der Beifuss, ein eher unscheinbares Kraut ist mit seiner reinigenden Wirkung perfekt für eine weihnachtliche Räuchermischung!

Räuchermischung mit Beifuss

Räuchermischung mit Beifuss

 

Beifuss zum Räuchern

Die Inhaltsstoffe und die Wirkung auf unsere Gesundheit habe ich euch bereits im Herbst erzählt. In diesem Beitrag findet ihr ein Beifussöl, Tinktur und ein wärmendes Fußbad – das auch jetzt im Winter eine wahre Wohltat ist!

Bereits seit vielen, vielen Jahren wird der Beifuss zur Haus- und Stallräucherung verwendet. Besonders jetzt zu den Rauhnächten eignet er sich hervorragend um Räume zu reinigen und zu segnen. Mit seiner Hilfe werden negative Energien verbannt und er legt sich schützen um uns und unser Haus. Wie der Wacholder desinfiziert er die Luft im Haus und schafft wieder ein angenehmen Klima.

Er zählt auch zu einer der ältesten Ritualpflanzen hier in Europa und er wurde eingesetzt um das Alte zurückzulassen, er soll ermutigen und reinigen. Durch ihn können Selbstheilungskräfte aktiviert werden, sodass Körper und Seele wieder im Einklang sind. Zur Sonnenwende wurden aus dem Kraut Gürtel geflochten, die man am Ende des Festes ins Feuer warf – so wurde das Schlechte zurückgelassen. Oder man behielt den Gürtel als Schutz, verwendete ihn zum Räuchern oder hängte ihn in den Stall zum Schutz der Tiere. Es gibt viele Mythen und Geschichten über diese Pflanze und daher passt sie auch so gut zum Zauber der Rauhnächte.

Beifusspflanze

Beifusspflanze

 

Zutaten für die Räuchermischung

Für diese besondere Räuchermischung verwende ich heimische, getrocknete Kräuter und Harze:

  • 2 Teile Beifuss
  • 1 Teil Wacholderbeeren und 1 Teil Wacholderholz
  • 1 Teil Rosmarin
  • 2 Teile Johanniskraut
  • 2 Teile Schafgarbe
  • 2 Teile Rosenblüten
  • 1 Teil Tannennadeln
  • 1 Teil Fichten- oder Tannenharz
duftende Räuchermischung

duftende Räuchermischung

 

Zubereitung der Räuchermischung

Die Blätter und Blüten werden zerkleinert, sodass die Stücke nicht zu groß sind. Gebt alles in eine große Schüssel und mischt sie gut zusammen. Anschließend in einem Glas aufbewahren, sodass die duftenden Inhaltsstoffe gut erhalten bleiben. Dann steht eurem Räuchererlebnis nicht mehr im Weg!

räuchern mit heimischen Kräutern

räuchern mit heimischen Kräutern

 

Ganz zauberhafte Rauhnächte für euch – genießt die Zeit und fühlt ihn euch hinein!

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Disclaimer! Die von mir zur Verfügung gestellten Informationen werden mit aller Sorgfalt zusammen getragen. Die Hausmittel und Rezepturen ersetzen aber keinen Besuch beim Arzt. Bei unklaren oder heftigen Gesundheitsbeschwerden gehe bitte unmittelbar zum Arzt. Bei Schwangeren und Kindern immer vorher eine Anwendung oder Einnahme mit dem Arzt abklären. Wenn du meine Rezepte nachmachst, dann machst du das auf eigene Gefahr.

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5 Comments

  • Reply Sandra Juli 18. Dezember 2017 at 11:17

    Liebe Doris, durch Zufall bin ich auf deine Seite gestossen . Ich muss sagen sie ist so toll. Ich geniesse es immer durch deine Themen zu stöbern. Über deinen Beitrag “ Räuchern “ hab ich sehr gefreut. Ich liebe das Räuchern,mein Mann weniger😉.
    Danke für deinen tollen Blogg , noch eine schöne Rauhnachtszeit.
    Glg sandra

    • Reply Doris Kern 18. Dezember 2017 at 20:58

      Liebe Sandra,
      vielen Dank für deine liebe Nachricht – bin gerade ganz gerührt!!! Das freut mich, dass du auch eine Räucherbegeisterte bist 🙂 Das kenne ich, dass die Männer da nicht so begeistert sind 😉
      Dir auch eine wundervolle Rauhnachtszeit und ein wunderschönes Weihnachtsfest!
      Alles Liebe zu dir, Doris

  • Reply Jeannette 20. Dezember 2017 at 1:00

    Liebe Doris,

    sehr schöner Artikel, überhaupt ist Deine Seite sehr schön gestaltet – visuell und inhaltlich 🙂
    Ich habe neulich mal versucht, zu räuchern. Mit eher spontan zusammengesuchten Mitteln. Leider sind die Kräuter angebrannt – wie verhindere ich das am besten? Alufolie übers Sieb? Ich habe ein Stück Lavastein bei mir entdeckt, das kann ich doch vielleicht statt der Folie nehmen, oder?

    Liebe Grüße von der „KarutLiese“ vom Wilden Wegesrand Jeannette

    • Reply Doris Kern 20. Dezember 2017 at 20:59

      Hallo Liebe Jeanette,
      danke für deine liebe Nachricht, das freut mich total 🙂
      Hast du also über einem Räucherstövchen geräuchert? Da sollte eigentlich der Abstand von Teelicht und Sieb ausreichend sein, dass die Kräuter nicht verbrennen. Alufolie nehme ich meistens nur, wenn ich auch Harze über dem Sieb räuchere, weil es sonst verklebt. Aber du kannst es auf jeden Fall probieren, denn richtig anbrennen sollen sie nicht. Beim Lavastein bin ich mir nicht ganz sicher – würdest du den über das Sieb legen? Da müsste man schauen, ob dann genug wärme zu den Kräutern kommt.
      Ich hoffe du kommst noch gut zurecht, sonst schreib mir einfach.
      Alles alles Liebe zu dir Doris

  • Reply Jeannette 20. Dezember 2017 at 1:00

    Ähh… KrautLiese – natürlich..

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