Hausmittel, Naturkosmetik

Narbenbalsam mit wertvollen Ölen – so pflegst du deine Haut nach Verletzungen

18. März 2018
Narbenbalsam

Jeder von uns hat schon die eine oder andere Narbe im Leben bekommen. Oft sind es nur kleine Kratzer oder Schnittwunden, manchmal zeichnen aber auch schwere Narben unseren Körper. Sie erzählen auch ein wenig von unserem Leben und gehören zu uns dazu. Unsere Haut ist faszinierend und repariert kleinere Einschnitte ohne Spuren zu hinterlassen. Geht es aber tiefer in die Hautschichten, sieht man wo sie wieder zusammengewachsen ist. Es gibt viele wunderbare pflanzliche Öle und ätherische Öle, die die Haut in ihrer Funktion unterstützen und genau aus diesen entsteht heute ein Narbenbalsam!

Narbenbalsam mit pflegenden Ölen

Narbenbalsam mit pflegenden Ölen

 

Narbenbalsam selber machen

Der Narbenbalsam unterstützt die Haut beim Selbstheilungsprozess und die wertvollen Öle machen die Haut wieder geschmeidig und zart.

Zutaten

Für den Narbenbalsam benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 30g Wildrosenöl
  • 30g Johanniskrautöl
  • 30g Jojobaöl
  • 22g Sheabutter
  • 8g Bienenwachs
  • ätherische Öle:
    • 12 Tropfen Lavendel
    • 9 Tropfen Karottensamenöl
    • 6 Tropfen Neroli
    • 3 Tropfen Weihrauch

Das Wildrosenöl wird als Narbenöl schlechthin bezeichnet. Es fördert die Durchblutung und ist hautregenerierend. Es kann auch pur auf Narben einmassiert werden, weiters soll es auch bei Schwangerschaftsstreifen helfen. Jojobaöl beinhaltet sehr viel Vitamin E und harmoniert perfekt mit dem Wildrosenöl. Das wunderschöne dunkelrote Johanniskrautöl ist ebenfalls sehr wundheilend und auch sehr hautpflegend. Beim Johanniskrautöl muss man allerdings aufpassen, da man dann lichtempfindlich wird. Das heißt, nach dem Auftragen sollte man auf direkte Sonneneinstrahlung verzichten!

angesetztes Johanniskrautöl

angesetztes Johanniskrautöl

 

Zubereitung der Narbensalbe

  • Das Jojobaöl und das Bienenwachs zusammen in einen Becher abwiegen und im Wasserbad schmelzen.
  • In der Zwischenzeit die anderen Öle und die Sheabutter abwiegen.
  • Sobald das Bienenwachs geschmolzen ist, den Ofen abschalten, aber den Becher mit dem Jojobaöl und Bienenwachs im Wasserbad belassen. Die restlichen Ölen unter rühren langsam hinzufügen.
  • Sobald sich alles gut verbunden hat, aus dem Wasserbad nehmen und noch etwas weiter rühren. Danach die ätherischen Öle hinzufügen.
  • Die Salbe abkühlen lassen und sobald sie fest ist, nochmals gut aufschlagen. So bekommt sie eine feine, cremige Konsistenz.
  • In Tiegel abfüllen.
Narbenbalsam mit Wildrose

Narbenbalsam mit Wildrose

 

Nach dem Abwurf des Wundschorfs täglich zwei bis dreimal die Narbe sanft damit einmassieren. Auch ältere Wunden können durch den Balsam wieder weicher und elastischer werden.

pflegende Öle und ätherische Öle

pflegende Öle und ätherische Öle

 

Ich wünsche euch alles Liebe und viel Freude beim Nachmachen,

 

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Disclaimer! Die von mir zur Verfügung gestellten Informationen werden mit aller Sorgfalt zusammen getragen. Die Hausmittel und Rezepturen ersetzen aber keinen Besuch beim Arzt. Bei unklaren oder heftigen Gesundheitsbeschwerden gehe bitte unmittelbar zum Arzt. Bei Schwangeren und Kindern immer vorher eine Anwendung oder Einnahme mit dem Arzt abklären. Wenn du meine Rezepte und Anleitungen nachmachst, dann machst du das auf eigene Gefahr.

 

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5 Comments

  • Reply Tanja von mx | living 18. März 2018 at 11:12

    Hallo liebe Doris,
    eine tolle Idee, die merke ich mir!
    Viele liebe Grüße zu Dir und einen gemütlichen Sonntag
    Tanja

    • Reply Doris Kern 18. März 2018 at 22:07

      Liebe Tanja,
      das freut mich – noch einen wunderschönen Sonntagabend für dich!
      Doris

  • Reply Uli 18. März 2018 at 20:12

    Liebe Doris, der Balsam schaut so gut aus, den wurde man am liebsten essen 😉 glg Uli

    • Reply Doris Kern 18. März 2018 at 22:08

      Liebe Uli,
      er schaut wirklich ein bisschen verführerisch aus – fast wie eine gute Creme 😉
      Alles Liebe zu dir,
      Doris

  • Reply Marlene 27. März 2018 at 22:31

    Liebe Doris,
    Das sieht wirklich toll aus, ich hab bisher bei meinen DIY-Experimenten öfter Probleme mit der richtigen Konsistenz gehabt. Für dein Rezept müsste ich erstmal Öle einkaufen gehen 🙂 Vielen lieben Dank fürs Teilen auf EiNaB!
    Marlene

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