Kräuter

Buchtipp: Vergessene Heiltinkturen von Gabriela Nedoma

25. Oktober 2017
Vergessene Heiltinkturen von Gabriela Nedoma

Heute darf ich euch ein wunderschönes Buch vorstellen – Vergessene Heiltinkturen von Gabriela Nedoma*. Es ist ein Sammelwerk voller Wissen und Ideen für alkoholfreie Pflanzenextrakte und ihre heilkundlichen Anwendungen. Ich habe das Buch verschlungen und es war viel neues Wissen für mich dabei!

vergessene Heiltinkturen von Gabriela Nedoma

vergessene Heiltinkturen von Gabriela Nedoma

 

Vergessene Heiltinkturen

Tinkturen werden gerne selbst hergestellt, da man so die Wirkstoffe der Pflanzen einfangen und haltbar machen kann. Meistens werden sie mit Alkohol hergestellt, aber es gibt auch viele Menschen, die gerne auf Alkohol verzichten möchten. Und da gibt das neue Buch von Gabriela Nedoma* ganz viele Alternativen.

viele Rezepte mit Kräutern

viele Rezepte mit Kräutern

 

Was erwartet euch im Buch

Gabriela Nedoma beschreibt am Anfang wie sie Begann sich mit dem Thema zu beschäftigten. Da war ein Satz von Rudolf Hauschka sehr prägend: „Alkohol konserviert, aber zerstört das Lebendige„. So begann die Autorin sich auf die Suche zu machen, welche Alternativen es gibt. Und siehe da, bereits viele Kräuterkundige vor uns haben Methoden ohne Alkohol bereits angewendet. In der historischen Naturheilkunde, der Klostermedizin und Ethnobotanik hat Gabriela Nedoma geforscht und viele spannende Rezepte in unsere Zeit geholt.

Defrutum - eine andere Möglichkeit für Tinkturen

Defrutum – eine andere Möglichkeit für Tinkturen

 

Inhalte

Das Buch ist für mich sehr gut aufgebaut, da zuerst einiges an Geschichte und Grundlagenwissen vermittelt wird und danach auf die verschiedenen Möglichkeiten der alkoholfreien Tinkturen eingegangen wird. Diese umfassen folgende Kapitel:

  • Agrest- Verjus
  • Asche – Pyxis
  • Bors, Boza & Kwas
  • Defrutum
  • Erde
  • Essig
  • Milch
  • Natron
  • Oxymel
  • Sole
  • Wasser

Neben einer genauen Vorstellung des jeweiligen Auszugsmittels werden jene Kräuter, die sich dafür gut eigenen vorgestellt. Es wird genau auf Dosierung und Einnahme eingegangen und ein ausführlicher Rezeptteil bietet viele Ideen.

Außerdem ist es ein wunderschön gebundenes Buch mit tollem Layout und Bildern, die einladen die Tinkturen nachzumachen.

schöne Bilder regen an zum Nachmachen

schöne Bilder regen an zum Nachmachen

 

Von mir gibt es eine klare Empfehlung für das Buch Vergessene Heiltinkturen*, da es viel altes, fast vergessenes Wissen wieder an die Oberfläche holt. Es zeigt so viele Alternativen zu einer alkoholischen Basis und da wird bestimmt jeder fündig und bekommt neue Anregungen mit Kräutern zu arbeiten. Ich habe jetzt wieder ganz viele Ideen, die ich gerne ausprobieren möchte!

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen, Entdecken und Ausprobieren! Alles Liebe,

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise für diese Vorstellung zur Verfügung gestellt.

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2 Comments

  • Reply Shanice 11. November 2018 at 18:47

    Toller Artikel! Ich kann dieses Buch auch nur wärmstens empfehlen! Habe es mir vor einer Woche gekauft und bin restlos begeistert! Kann es kaum erwarten die Tinkturen zu probieren 🙂 sollte in keiner Kräuterbibliothek fehlen 😉

    • Reply Doris Kern 21. November 2018 at 7:21

      Liebe Shanice,
      ich kann es verstehen, ich habe das Buch auch gleich verschlungen und es hat so Spaß gemacht es zu lesen! Freut mich, dass es dir genauso gegangen ist! Weiterhin viel Freude mit dem Buch und alles Liebe zu dir,
      Doris

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